Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern und der Abbau von undemokratischen Privilegien im Geschlechterverhältnis – im Großen wie im Kleinen – werden als Geschlechterdemokratie bezeichnet. Dabei geht es nicht nur um eine formale Gleichheit, sondern um „die Anerkennung von Verschiedenheit auf der Grundlage gleicher Rechte und Möglichkeiten.“ Geschlechterdemokratie will „geschlechtliche Hierarchien und starre Geschlechterrollen, die in der Struktur gesellschaftlicher Einrichtungen und Organisationen (z.B. Schule, Jugendclub, Behörden, Vereinen) „eingefroren“ sind, aufbrechen und verändern.“ Letztlich geht es damit um gleiche Zugangsmöglichkeiten aller Menschen in der Gesellschaft zu Teilhabe und Ressourcen.

Alle Zitate stammen von der Webseite des Gunda Werner Instituts.